Notarfachangestellte oder Notarfachangestellter
- Ihr Ausbildungsberuf mit Zukunft -
Wer sich die Frage nach der für ihn passenden Berufsausbildung stellt,
dabei Abitur oder einen sehr guten Realschulabschluss hat, gern mit Menschen
umgeht und ein gutes Sprachgefühl hat, sollte auf jeden Fall auch
über diesen Beruf nachdenken.
Rechtliche Fragestellungen stehen im täglichen Mittelpunkt des Geschehens.
Vielfältige Bereiche des menschlichen Miteinanders erfahren mit Hilfe
qualifizierter Mitarbeiter beim Notar ihre Regelung.
Sie werden Teil eines Teams und erlernen einen interessanten Beruf mit
Aufstiegschancen und sicherem Arbeitsplatz.
Die Ausbildung ist vielseitig und ermöglicht, eigene Entscheidungen
zu treffen und Verantwortung zu übernehmen.
Kommunikative Fähigkeiten und soziale Kompetenz sind Grundvoraussetzung
für den täglichen Umgang mit den Mandanten, ihren Sorgen und
Nöten.
Die Arbeit ist abwechslungsreich und reicht vom ersten Vorgespräch
über die laufende Abwicklung und den Kontakt mit den Mandanten bis
zur Überwachung des Vollzugs bei Behörden und Gerichten.
Die Zeiten verstaubter Aktenwälzer und hochgezogener Ärmelschoner
sind längst vorüber. Moderne Bürotechnik und elektronische
Kommunikation mit Mandanten, Behörden und Gerichten sind an der Tagesordnung.
Ein überdurchschnittlich guter Abschluss der Berufsausbildung ist
die Voraussetzung für weitere Aufstiegsmöglichkeiten.
Über die Standesorganisation der Notarkammern bietet sich die Möglichkeit
der weiterführenden Ausbildung zur/zum Leitenden Notarfachangestellten.
Wer trotz guten Abschlusses in dem betreffenden Jahr bei seinem Ausbildungsnotar
keinen freien Arbeitsplatz findet, sitzt in der Regel dennoch nicht lange
ohne Beschäftigung da.
Andere Notare suchen meist nach qualifiziertem Personal. Die breit angelegte
Ausbildung ist zudem für artverwandte Berufe bei Banken, Immobilienunternehmen
oder Versicherungen häufig eine Einstiegsmöglichkeit.
Lassen Sie sich informieren und bewerben Sie sich. Gern helfen Ihnen
bei offenen Fragen auch die Notarkammern des jeweiligen Bundeslandes.
Diese haben auch einen Überblick über eventuell noch offene
Stellen.
|